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Titel Ausgabe Kategorie Autor*in/Herausgeber*in Jahr
Auf dem Zuweg vor der Sieben Literatur / Stadtforschung / Nachbarschaft Torben Körschkes 2017
Verlag:


Größe:
105 x 148 mm

Seiten:
20
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

»Der Mann aus dem 1. OG kommt mit einer glühenden Zigarette in der einen und einer Packung Zigaretten in der anderen Hand aus der Haustür. Er lehnt sich an die selbe Stelle des Geländers links am Zuweg, wie vor einigen Minuten. Die Frau aus dem 1. OG geht zu ihm und nimmt ihm die Zigarettenschachtel aus der Hand. Sie nimmt sich eine Zigarette, während sie weiter mit der Frau aus dem 3. OG spricht. Sie nimmt die Zigarette in den Mund, zündet sie an und gibt dem Mann die Schachtel zurück.«

Auf dem Zuweg vor der Sieben protokolliert Beobachtungen der Eingangssituation eines Hamburger »Arbeiterhauses« aus den 1920er Jahren.

derive 68, Sampler Stadtforschung dérive - Verein zur Stadtforschung 2017
Verlag:


Größe:
210 x 278 mm

Seiten:
68
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Themen u.a.: Interview mit dem Architektur-Kollektiv Assemble, Wohnraumversorgung, Wohnungsmarkt in Wien und Berlin, antirurbanistische Main-Street-Nostalgie in den USA, Städte und Computer, Wagenplätze und informelle Siedlungen in Berlin, kleine Geschichte des Badens in der Donau

dérive 67, Nahrungsraum Stadt Stadtforschung dérive - Verein zur Stadtforschung 2017
Verlag:


Größe:
210 x 278 mm

Seiten:
68
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Urban Gardening liegt seit Jahren im Trend, städtische Märkte feiern eine Renaissance und sind Fixpunkt von Stadttourismustouren, Kochevents gibt es aller Orten und Streetfood wandelt sich auch in unseren Breiten von der exotischen Attraktion zum Alltagsangebot. Man könnte meinen, die Stadtbevölkerung verbringt ihre Tage mit Gärtnern, Kochen und Essen. In dieser Schwerpunktausgabe zum Thema Nahrungsraum Stadtwerden Sie trotzdem über die neuesten Urban-Gardening-Tipps ebenso wenig lesen, wie über die coolsten Streetfood-Hangouts oder die angesagtesten Community-Kochevents in Ihrer Nachbarschaft – auf dérive ist eben Verlass. (Aus dem Editorial)

dérive 60, Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt Raumtheorie / Stadtforschung dérive - Verein zur Stadtforschung 2015
Verlag:


Größe:
210 x 278 mm

Seiten:
72
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

In dieser 60. Ausgabe stehen Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt im Mittelpunkt. Das in den 1960ern entwickelte Recht auf Stadt genießt aufgrund der aktuellen Verhältnisse ungebrochene Aktualität und gerade in den letzten Jahren wurde vieles dazu publiziert. So gut allerdings Recht auf Stadt als Slogan funktioniert, weil er offen ist und Spielraum für Interpretationen lässt, so wenig ist – abseits der akademischen Beschäftigung – über den genaueren Zusammenhang mit Henri Lefebvre bekannt und damit über den Ursprung von Recht auf Stadt als (Auf-)Schrei und Verlangen (»comme appel, comme exigence«). Das liegt sicher auch daran, dass Lefebvres Text Le droit à la ville niemals ins Deutsche übersetzt wurde und sich sein Werk grundsätzlich einer Lektüre versperrt, die auf der Suche nach Rezepten ist. Der Schwerpunkt Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt präsentiert – gemeinsam mit Manfred Russos Serie zur Geschichte der Urbanität – sechs Einblicke, Interpretationen und Inspirationen zu Lefebvres Recht auf Stadt. Die Beiträge behandeln unterschiedliche Aspekte, kreuzen sich aber an bestimmten Stellen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie den umfassenden gesellschaftlichen Anspruch von Recht auf Stadt darlegen, der sich nicht in einzelnen Forderungen erschöpft. (Aus dem Editorial.)

dérive 66, Judentum und Urbanität Stadtforschung / Kulturwissenschaft dérive - Verein zur Stadtforschung 2017
Verlag:


Größe:
210 x 278 mm

Seiten:
68
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Antiurbanismus und Großstadtfeindschaft haben bei rechten Parteien eine lange Tradition und damit schlagen wir den Bogen zum Schwerpunkt dieser Ausgabe. Der Schwerpunkt ist dem Thema Judentum und Urbanität gewidmet. Bodo Kahmann hat dafür einen Text über Großstadtfeindschaft und Antisemitismus verfasst und stellt darin die These auf, dass sich „eine wechselseitige Durchdringung von Antisemitismus und Großstadtfeindschaft“ erst zu dem Zeitpunkt Ende des 19. Jahrhunderts vollzog, als „Antisemitismus zum integralen Bestandteil einer völkischen Erneuerungs- und Wiedergeburtsrhetorik wurde, die von agrarromantischen Denkmustern durchzogen war.“ Wie Schwerpunktredakteur Joachim Schlör, der als Professor für Jewish/non-Jewish Relations an der Universität Southampton tätig ist, in seinem Vorwort schreibt, präsentieren die Beiträge des Schwerpunkts „einige(r) große(r) europäische(r) Städte als Orte des Aushandelns von Lebensmöglichkeiten und als Räume, deren Lektüre Erkenntnis verspricht.“ Diese Städte sind Warschau, Berlin, Antwerpen und London. Im Beitrag über Warschau, den Joachim Schlör selber verfasst hat, stehen die Erinnerungskultur und die jüdische Renaissance im Mittelpunkt. Laurence Guillon stellt das wechselseitige Verhältnis von Berlin und seiner jüdischen Bevölkerung bzw. die mittlerweile weltweite Berlinophilie von Juden und Jüdinnen ins Zentrum ihres Beitrags. Tobias Metzler zeichnet die jüdische Geschichte des Londoner East End und die Anglisierung seiner jüdischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert nach und verweist auf Parallelen zur Kolonisierung in den von Großbritannien unterworfenen Weltgegenden […] (Aus dem Editorial.)

dérive 63, Korridore der Mobilität Stadtforschung dérive - Verein zur Stadtforschung 2016
Verlag:


Größe:
210 x 278 mm

Seiten:
64
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Michael Hieslmair und Michael Zinganel, die beiden Schwerpunktredakteure von dérive 63, erkunden Routen für Flucht, Handel und Arbeitsmigration und untersuchen die urbanen Aspekte ihrer Kreuzungen. Sie analysieren sowohl die staatliche Kontrolle der Mobilitaetsströme als auch die zahlreichen informellen Aneignungsversuche und beschreiben sie als Imaginationsarsenale an denen sich eine Vielzahl an (Alp-)träumen festmachen lässt. Hieslmair und Zinganel sind Gründer der Forschungsplattform „Tracing Spaces“ und beschäftigen sich in dérive wie in ihrem aktuellen Forschungsprojekt „Stop and Go - Nodes of Transformation and Transition“ mit AkteurInnen und Netzwerken transnationaler Mobilität und Migration.

Disko 16, The New Death Strip Stadtforschung Oliver Miller, Daniel Schwaag, Ian Warner, Arno Brandlhuber/ a42.org 2011
Verlag:


Größe:
148 x 210 mm

Seiten:
80
Sprache:
Englisch
Inhalt:

Authenticity and artifice, remembrance and concealment, hyperbole and banality: twenty years after German reunification, the piece of land once defined by the Berlin Wall’s notorious Death Strip is a landscape of paradoxes. Once the front line of the Cold War, now a super charged historical signifier, the Strip is facing up to a perplexing semiotic challenge: normality.

Everyday Urban Design 1, Wohnen an der Kotti D'Azure Literatur / Stadtforschung / Stadtplanung Sebastian Bührig, Urban Design (HCU Hamburg) 2017
Verlag:
botopress

Größe:
127 x 190 mm

Seiten:
90
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Die Frage ist so alt wie die Stadtforschung selbst: Mit welchen Mitteln lässt sich Stadt erfassen? Der Roman verbindet die Freiheit des Erzählens mit Theorien des Städtischen. Er hält das radikal Subjektive gegen die sich immer und immer wiederholende Small-Talk-Gleichmacherei. Blickt man dem Kotti in sein Gesicht, so scheint es, als ob darin verschiedene Teile nicht zusammengehören wollen: Den dicken Schädel ziert ein grobes Kinn mit Narben, die Nase gerümpft über dem nach links verzogenen, rissigen Mundwinkel, das eine Auge stechend im Blick mit zitterndem Lid, das andere voller Liebe und umrundet von Lachfalten, überdacht durch geradlinige Brauen und eine Stirn voller Sorgen. Ein Anblick, der abstoßend und sympathisch wirkt. Ein Charakterdarsteller im Kassenschlager Berlin.

Everyday Urban Design 2, Überqueren, Unterqueren, Durchqueren. Montagen des Urbanen Literatur / Stadtforschung Vanessa Weber 2017
Verlag:
botopress

Größe:
127 x 190 mm

Seiten:
96
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Untenforschung, Querungsforschung, Dunkelforschung? In Wahlverwandtschaft zu Helmut Höges Pollerforschung, in der er das gelinde, aber stete Verschwinden der Aufklärung zugunsten des Sachzwangs offenlegt, fördert die vorliegende Montage die unter betonglatten Oberflächen wuchernden Bedeutungsstränge der Unterführung zutage. Als Prototyp abseitiger, nur psychologisch überbelichteter Bauwerke im sicher und sauber gerodeten Dschungel urbanen Lebens wird dieser Bereich der Ingenieursbaukunst morphologisch, praxeologisch und semiotisch dekonstruiert, die Fraktale rekombiniert. Dabei fallen Untersuchungsgegenstand und Methode in eins: Das Vertraute wird ins Nicht- Vertraute unterführt. Unsichtbar Gewordenes wird sichtbar Werdendes.

Wohnen ist Tat-sache Annäherungen an eine urbane Praxis Wohnen / Stadtforschung / Praxis wohnbund e.V./ HafenCity Universität Hamburg 2016
Verlag:
Jovis

Größe:
210 x 297 mm

Seiten:
238
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Was bedeutet es, zu „wohnen“? Mit welchen Wünschen ist Wohnen verbunden, wo und wie lassen sich diese realisieren? Wie viel „Eigenes“ brauchen Wohnende – ob alleine, mit Partner, in Familien, WGs, generationsübergreifend oder alternativ? Wie lässt sich Zusammenleben organisieren? Welche ursprünglich dem Wohnen zugeschriebenen Tätigkeiten üben wir längst an anderen Orten aus, mit wem teilen wir diese ausgelagerten Wohnfunktionen? Diesen und angrenzenden Fragen widmet sich wohnen ist tat–sache: Studierende und Lehrende des Studiengangs Urban Design an der HafenCity Universität Hamburg untersuchen die Tätigkeiten, Wirkungsgefüge und Voraussetzungen des Wohnens und treten darüber in den Austausch mit Akteur*innen aus Forschung und Praxis. Gemein ist ihnen dabei ein Blick auf die Praktiken des Wohnens, der die gebaute Umwelt immer in Beziehung mit den Handlungen der Nutzer*innen setzt.