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Titel Ausgabe Kategorie Autor*in/Herausgeber*in Jahr
An Architektur 01, Material zu: Lefebvre, die Produktion des Raums Architektur / Raumtheorie / Politik Jesko Fezer, Anke Hagemann u.a. 2002
Verlag:


Größe:
187 x 263 mm

Seiten:
38
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Raum wird hergestellt durch spezifische soziale Prozesse. Im Gegensatz zu anderen Waren ist er aber gleichzeitig materielles Objekt und Medium, in dem andere Waren und gesellschaftliche Verhältnisse geschaffen werden. So reproduziert und modifiziert Raum permanent die gesellschaftlichen Voraussetzungen seiner eigenen Produktion. Er ist daher auch als mehr-dimensionaler Bezugspunkt sozialer Kämpfe zu begreifen: "Die Stadt und der urbane Bereich sind der Ort und zugleich der Gegenstand dieser Kämpfe" (Henri Levèbvre, The Production of Space, 1974)

An Architektur 06, Segal/Weizman: israelische Siedlungspolitik Architektur / Politik / Raumtheorie Jesko Fezer, Anke Hagemann u.a. 2003
Verlag:


Größe:
187 x 263 mm

Seiten:
16
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

Bisherige Karten der West Bank stellen die israelischen Siedlungen als Punkte dar, die einen Ort markieren und vielleicht Aussagen über die Anzahl der Bewohner machen. Die Karte von Rafi Segal und Eyal Weizman, erstellt in Kooperation mit der Menschenrechtsorganisation B?Tselem, zeigt dagegen Form und Ausdehnung der Siedlungen. Die Anlage vieler Siedlungen ist bedingt durch strategische Ziele, wie die Überwachung palästinensischer Städte oder die Störung palästinensischer Infrastruktur. Die Analysen versuchen einen Zusammenhang zwischen Planungs- und Bauprozessen und Menschenrechtsverletzungen aufzuzeigen.

  • Interview mit Eyal Weizman
dérive 60, Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt Raumtheorie / Stadtforschung dérive - Verein zur Stadtforschung 2015
Verlag:


Größe:
210 x 278 mm

Seiten:
72
Sprache:
Deutsch
Inhalt:

In dieser 60. Ausgabe stehen Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt im Mittelpunkt. Das in den 1960ern entwickelte Recht auf Stadt genießt aufgrund der aktuellen Verhältnisse ungebrochene Aktualität und gerade in den letzten Jahren wurde vieles dazu publiziert. So gut allerdings Recht auf Stadt als Slogan funktioniert, weil er offen ist und Spielraum für Interpretationen lässt, so wenig ist – abseits der akademischen Beschäftigung – über den genaueren Zusammenhang mit Henri Lefebvre bekannt und damit über den Ursprung von Recht auf Stadt als (Auf-)Schrei und Verlangen (»comme appel, comme exigence«). Das liegt sicher auch daran, dass Lefebvres Text Le droit à la ville niemals ins Deutsche übersetzt wurde und sich sein Werk grundsätzlich einer Lektüre versperrt, die auf der Suche nach Rezepten ist. Der Schwerpunkt Henri Lefebvre und das Recht auf Stadt präsentiert – gemeinsam mit Manfred Russos Serie zur Geschichte der Urbanität – sechs Einblicke, Interpretationen und Inspirationen zu Lefebvres Recht auf Stadt. Die Beiträge behandeln unterschiedliche Aspekte, kreuzen sich aber an bestimmten Stellen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie den umfassenden gesellschaftlichen Anspruch von Recht auf Stadt darlegen, der sich nicht in einzelnen Forderungen erschöpft. (Aus dem Editorial.)

fiber 25, Räume Raumtheorie / Feminismus 2016
Verlag:
Nylon

Größe:
210 x 297 mm

Seiten:
150
Sprache:
Deutsch, Englisch
Inhalt:

So ziemlich jeden Tag bewegen wir uns durch unterschiedliche Räume. Das kann die Uni sein oder das Lieblingscafé. Die eigene Wohnung oder die einer nahestehenden Person. Das ist der öffentliche Platz, den wir queren, und die Demo, auf der wir laut nach Raum rufen. Oder aber ein wenig abstrakter gedacht: Sprache, die Räume eröffnet, oder der eigene Körper, der sich durch unterschiedliche Räume bewegt und dabei jeweils anders geformt_genormt wird. Oft sind es auch politisch motivierte Gruppen und Initiativen, die Raum bieten und Räume eröffnen.

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift fiber. werkstoff für feminismus und popkultur nimmt ihre Lesenden mit auf eine Wanderung durch diese diversen Raummöglichkeiten und eröffnet dabei selber Raum für neue Denkanstöße, Diskussionen und Entdeckungen.